Testfahrt: Jaguar XKR-S
Veröffentlicht: 16. Mai 2012 Einsortiert unter: Allgemein | Tags: Cabrio, Groß Dölln, Jaguar, Jaguar XKR-S Cabrio, Jan Wilms, Sportwagen, Supersportwagen, The Motorist Blog, V8, XKR-S 2 Kommentare »Weil bald der Sommer kommen soll, gibt es den stärksten Jaguar aller Zeiten nun als Cabrio. Wir fuhren ihn offen und als Coupé. Was für ein Auto!
Zwar steuert Ihre Majestät die Land Rover-Flotte auf Sandringham House noch selbst durch Norfolk – als Geschenk zum 60. Thronjubiläum der Queen kommt dieses Auto aus dem Hause Jaguar/Land-Rover aber zwei Jahrzehnte zu spät. Dabei würde sich der XKR-S trefflich eignen – immerhin ist er der schnellste und stärkste Jaguar aller Zeiten. Nochmal zum Mitschreiben: der stärkste Jag. Aller Zeiten. Ausfahren würde Lizzy ihn wohl nicht mehr, dabei ist Ausfahren genau das, was man mit diesem Edelboliden machen soll, will, muss. Wobei: Bevor man das Limit erreicht, ist man schon 299 km/h schnell.
Wir belassen es bei 200 Sachen und konzentrieren uns auf hohe Kurvengeschwindigkeiten. Je mehr g desto besser – denn trotz 1,7 Tonnen Gewicht rennt der Supersportler verdammt flink um die Curbs. Was sich hier und vor allem für einen Jaguar ziemlich straff anfühlt, ist ein exquisites Fahrwerk mit optimierter Aufhängung. Das DSC wurde für maximalen Fahrspaß mit einer TracDSC-Software liberalisiert: Sie regelt später und nur mit verringertem Bremseingriff – was Drifts zulässt. Danke.
Je höher das Kurventempo, desto stärker kommt die ausgefeilte Aerodynamik der Katze zum Zuge: Ein Carbondiffusor als Splitter saugt die Luft unter dem Auto durch und leitet sie unter den Heckflügel – der Unterdruck dort verstärkt den Abtrieb. Die daraus resultierende Straßenlage bezeichnet man gemeinhin als Satt. Mit großem S, in diesem Fall.
Seit März verkauft Jaguar die offene Version seines Supersportwagens. Auf dem Gelände des Driving Centers in Groß Dölln bei Berlin gibt es eine kleine aber feine Rennstrecke – genau das Terrain, um Motor und Fahrwerk in die Mangel zu nehmen. Zunächst die wichtigsten Zahlen: 5.0-Liter-V8-Kompressormotor mit 550 PS (405 kW), Höchstgeschwindigkeit 300 km/h, von null auf hundert in 4,4 Sekunden, das Verdeck ist in 18 Sekunden oben.
Und nun zu den Fahreigenschaften: Der Antrieb der Raubkatze beißt sofort. Schon beim Beschleunigen vom Parkplatz tänzelt das Heck und sucht nach Grip. Drehfreudig geht es weiter in Richtung Landstraßentempo, dabei durchspielen Maschine und Sechs-Gang-Automatik jeden Drehzahlbereich äußerst geschmeidig. Drückt man den Knopf mit der stilisierten Zielflagge im Mitteltunnel, wechselt die Motorsteuerung vom Normal- in den Sportmodus. Wo noch mehr geht: sensibleres Gaspedal, höher drehende Gänge, offenere Klappen in den vier Endrohren.
Wir müssen über den Sound reden. Vom sonoren Blubbern im unteren Drehzahlbereich bis zum explosiven Fauchen bei der Gasannahme. Können ja kurz mal in ein kleines Video reinhören:
Jaguar XKR-S accelerating from 0 to 200 km/h
Warum das Bild wackelt, dürfte klar sein: weil die Knie ob dieser Symphonie aus tiefen Bässen und einem stolzen Crescendo aus heiseren Höhen so gezittert haben. Der Motor ist vor allem im Cabrio akustisch immer präsent, doch im Cruising nie störend. Für eine Marke, deren Ingenieure früher nichts als das Ticken der Uhr im Innenraum hören wollten, ist dies ziemlich viel Rocknroll.
Innen zeigt sich Catwoman chic, natürlich. Die Oberflächen sind durchgehend hochwertig, die filigranen Analoguhren sind ein schönes Understatement und die Sportsitze geben mit ihrer 16-Wege-Einstellung ultimativen Seitenhalt. Nur die Lederapplikationen in Carbon-Optik (sprich: teures Leder das auf Kunststoff getrimmt ist) werfen die Frage nach dem Warum auf. Als Entschuldigung wird nur die britische Exzentrik akzeptiert. Ohne die ein Jag andererseits kein Jag wäre.
Währen Jaguar für sein Limousinen-Logo das elegante Tier im Profil zeigt, fletscht die Raubkatze in der Lenkkradkrone des XKR-S die Zähne. Das passt. Denn die Marke kann sich mit Autos wie dem XKR-S neu erfinden, ohne ihren Nimbus zu gefährden.
Fotos: Jaguar, The Motorist Blog
Jaguar XKR-S
Leistung: 550 PS (405 kW)
Hubraum: 5.000 ccm
Zylinder: V8
Max. Drehmoment: 680 Nm zwischen 2500 – 5500 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 300 km/h
Von null auf hundert: 4,4 Sekunden
Verbrauch: 12,3 l/100 km (EU) CO2: 292 g/km
Preis: 129.900 Euro
Jaguar XKR-S Cabrio
Preis: 138.100 Euro
WASSERSTOFF-WELTREKORD mit Hyundai ix35 FCEV
Veröffentlicht: 27. April 2012 Einsortiert unter: Allgemein | Tags: Fuel Cell, Hyundai, ic35 FCEV, Jan Wilms, Monte Carlo, Wasserstoff-Brennstoffzelle, Weltrekord, Zero Schreibe einen Kommentar »Wie schon angekündigt nun mehr Infos und Bilder zu unserer Tour mit der norwegischen Umweltorganisation ZERO und zwei Prototypen des Hyundai ix35 Fuel Cell Electric Vehicle. Von Oslo nach Monte Carlo sind wir 2160 Kilometer durch Europa gefahren und haben nur vorhandene Tankstellen benutzt – also keine Tanklaster als Joker.
So konnten wir nicht nur viel über die Alltagsreife dieser innovativen Technologie erfahren, sondern auch Zeugen eines Weltrekords werden: der längsten jemals mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Autos zurückgelegten Distanz. Eine ausgiebige Reportage folgt später, hier zunächst der Link zu meinem Artikel auf Zeit Online zur Story. Die Fotos stammen von laif-Fotograf Philipp Wente.
Europatour mit zwei Hyundai ix35 FCEV mit Brennstoffzelle
Veröffentlicht: 17. April 2012 Einsortiert unter: Allgemein Schreibe einen Kommentar »Hyundai will ab 2014 Autos mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb verkaufen. Noch in diesem Jahr soll eine Testflotte des Kompakt-SUVs ix35 FCEV starten. The Motorist Blog ist jetzt schon mit dabei: In dieser Woche testen wir das Auto im Langstreckeneinsatz: auf einer Europatour von Oslo nach Monte Carlo. Weitere Infos und Fotos in Kürze hier!
RALLYE MONTE CARLO für alternative Antriebe – gefahren im Renault Fluence Z.E.
Veröffentlicht: 2. April 2012 Einsortiert unter: Allgemein | Tags: Challenge Urban Electric, Citroën DS5 Hybrid, Fisker Karma, Opel Ampera, Peugeot 3008 HY 4, Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe, Renault Fluence Z.E., surren, Tesla Roadster, Toyota Prius Schreibe einen Kommentar »Am vergangenen Wochenende fand die 13. Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe statt. Neben drei ehemaligen Rallye-Großmeistern und fast allen auf dem Markt erhältlichen Elektroautos starteten wir im Renault Fluence Z.E.
Fotos: Jack Kulcke
Es gibt keine geografische Marke, die mehr für die Legendenbildung im Motorsport geleistet hat als Monte Carlo mit seiner gleichnamigen Rallye (seit 101 Jahren) und dem Formel-1-Grand Prix von Monaco (seit 83 Jahren). Jetzt surren nun auch einmal im Jahr Autos mit Antrieben der Zukunft nahezu lautlos durch das bergige Hinterland des Fürstentums.
Der erste Tag der Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe stand ganz im Zeichen der Elektroautos mit Reichweite von über 250 Kilometern, der Range Extender, der Hybride und der Autos mit Autogas und Biodiesel: Aus Lugano, Annecy-le-Vieux und Clermont-Ferrand fuhren rund hundert Teams sternförmig auf Monte Carlo zu. Auf dieser ersten Etappe durch die Alpen und die Provence mussten unter anderen Tesla Roadster, Fisker Karma, Opel Ampera, Toyota Prius, Peugeot 3008 HY 4, Citroën DS5 Hybrid zwischen 350 und 520 Kilometer bewältigen.
Am Samstag startete in der „Challenge Urban Electric“ dann das zweite Feld: 17 Elektroautos mit einer Reichweite von weniger als 250 Kilometern, darunter Mitsubishi i-MiEV, Citroën C-Zero, Peugeot iOn, Smart Electric Drive, Mia und Think City. Wir nahmen in einem serienmäßigen Renault Fluence Z.E. (Startnummer 136) mit 70 kW/90PS und einer 22 kWh-Batterie (185 km Reichweite nach Herstellerangabe) teil. Ein besonderer Fokus in diesem Feld lag auf dem elektrischen Roadster Protoscar Lampo2, der bei seiner Vorstellung 2010 als stärkstes Elektroauto der Welt galt. „Wir wollen mit diesem Auto demonstrieren, wozu Elektrofahrzeuge in der Lage sind“, sagte mir Protoscar-Designer Alessandro de Guglielmo vor dem Start. Logisch, dass der Schweizer Bolide mit seinen 408 PS und einem Drehmoment von 640 Newtonmetern die Favoritenrolle besaß.
Harte Wertungsprüfungen bei der „Challenge Urban Electric“
Um acht Uhr früh begann die Zeitnahme zur ersten Etappe der „Challenge Urban Electric“ durch die französischen Seealpen. Deren enge Serpentinen und Haarnadelkurven waren schon immer für legendäre Etappen der großen „Monte“-Rallye verantwortlich. Nun sind sie Schauplatz der beiden heutigen Elektro-Wertungen. Das erste Teilstück, 69,8 Kilometer lang, führte in Richtung Osten nach Menton und von dort aus über das Dörfchen Monti weiter hoch in die Berge. Gewertet wurden bei der „Urban Electric Challenge“ die Gesamtzeit, das Einhalten einer Durchschnittsgeschwindigkeit bei den Regelmäßigkeitsprüfungen – und natürlich der Verbrauch.
Die große Herausforderung hier: der Regelmäßigkeitstest zwischen Col St. Jean und Sospel: Auf einer teilweise abgesperrten und nur wenige Meter breiten Bergstraße soll über die Distanz von 10,94 Kilometern eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 49.1 km/h gehalten werden. Die in den engen Kurven verlorene Zeit muss auf den Geraden wieder aufgeholt werden. Manchmal mit bis zu 90 Sachen. Für diese Manöver ist das enorme Drehmoment des Elektromotors prädestiniert: Beim Beschleunigen aus den engen Spitzkehren zieht es selbst Kleinwagen und wie bei uns, eine geräumige Limousine, flink wieder ins Idealtempo.
Mit zunehmender Rallyedauer stieg der Schwierigkeitsgrad: Am späten Nachmittag standen dann 92,99 Kilometer im Rallye-Roadbook. Inklusive einer 17,4 Kilometer langen Wertungsprüfung über schmale, gewundene Schotterpisten – teilweise entlang nur mit kleinen Holzzäunen gesicherten Steilhängen. „Dieses Regelmäßigkeits-Prüfungen waren schon extrem anspruchsvoll und wurden auch für uns zum harten Ritt“, bestätigte auch Rallye-Legende Christian Geistdörfer, 1980 und 1984 Co-Pilot des vierfachen Monte-Carlo-Siegers Walter Röhrl und hier mit einem Opel Ampera unterwegs, meinen Eindruck später.
Für uns begann die Wertungsprüfung allerdings mit einem deftigen Ärgernis: Ein zuvor gestarteter Fahrer blockierte mit seinem Peugeot Partner die Straße, so dass schon nach wenigen Kilometern die geforderte Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,1 km/h nur mit erhöhtem Einsatz zu erreichen war. Unseren Renault Fluence Z.E. mussten wir dadurch im Grenzbereich bewegen. Dabei ignorierten wir die schrumpfende Reichweite für die Dauer der Prüfung. Zum Glück ging es danach größtenteils bergab, so dass sich durch die Rekuperation die vom Bordcomputer angezeigte Reichweite von 20 Kilometern verdoppelte. Diesen stark wachsenden Energievorrat zu beobachten, wirkt zunächst es ungewöhnlich, doch man bekommt schnell ein Gefühl für die noch mögliche Distanz. Am Ende der zweiten Etappe des Samstags belegten wir den neunten Platz – für eine schon fast verloren geglaubte Wertungsprüfung ein recht gutes Ergebnis.
Die Ergebnisse
Nach drei Tagen, über 520 Kilometern und sechs Wertungsprüfungen siegte im Gesamtklassement der 13. Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe das Team Bernard Darniche/Joseph Lambert auf Opel Ampera. In der gemischten Klasse aus Elektroautos mit einer Reichweite von über 250 Kilometern, Range Extender, Hybriden und Autos mit Gas und Biodiesel machte die Erfahrung des dreifachen französischen Rallyemeisters Darniche, der bereits 1979 die Rallye Monte Carlo gewann, den Unterschied. Die „Urban Electric Challenge“ gewannen die Monegassen Pascal Ferry/Aurore Gallet auf Mitsubishi i-MiEV. Mit unserem Renault Fluence Z.E. und der blockierten Straße in der zweiten Wertungsprüfung landeten wir schließlich auf Platz 11, auch weil wir mit 34,6 kWh auf 163,6 Kilometern etwas zu viel Strom als nötig verbrauchen mussten.
In der Sonderprüfung Autoslalom siegten der Franzose Laurent Caro auf einem Honda CR-Z. Beide angetretenen Renault Fluence Z.E. fuhren bis auf die Zehntelsekunde die gleiche Zeit und teilten sich Platz 48 – ein mehr als respektables Ergebnis, da die Elektro-Limousine Fluence Z.E. hinter dem Fisker Karma das längste Modell im Feld der 102 Starter war.
Fotos: Jack Kulcke, Opel
Testfahrt: Nissan Leaf
Veröffentlicht: 30. Januar 2012 Einsortiert unter: Allgemein | Tags: alternative Antriebe, Drehmoment, Elektroauto, Elektromobilität, Jan Wilms, Komapktklasse, Leaf, Lithium-Ionen, Nissan, Rekuperation, Zukunft 1 Kommentar »Mit dem Leaf bringt Nissan im April das erste Elektroauto der Golf-Klasse. Allerdings kommt es 16 Monate später als in den USA. Mit rund 170 Kilometern Reichweite und gutem Platzangebot verspricht er viel Komfort. Doch hat sich das Warten gelohnt?
Technologisch bietet der Leaf in seinem komplett elektrifizierten Antriebsstrang keine Überraschungen: Die Lithium-Ionen-Batterien besitzen eine angemessene Kapazität von 24 kWh und erlauben eine Reichweite von 160 bis 175 Kilometern unter Idealbedingungen.
Hat sich das Warten also gelohnt? Der Preis ist mit 36.990 Euro hoch, relativiert sich aber im Vergleich mit dem Kleinwagen Mitsubishi i-MiEV (34.390 Euro) und dem etwas größeren Opel Ampera (48.200 Euro). Da gibt´s mit dem Leaf schon mehr Auto fürs Geld.
Auf innerstädtischen Straßen fühlt sich der E-Nissan viel stärker motorisiert an, als es die Leistung von 80 kW (109 PS) verspricht: Weil das maximale Drehmoment von 280 Nm aus dem Stand anliegt, schießt der Leaf an jeder Ampel los wie ein Sportwagen, benötigt aber trotz einstufiger Automatik für den vollen Spurt auf 100 km/h lange 11,9 Sekunden. Der E-Motor wird bei einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h abgeriegelt.
Der Praxistest zeigt, mit welcher Fahrtaktik man im Leaf die versprochenen 160 Kilometer tatsächlich realisiert. Bei längeren Fahrten bergauf schrumpft der Energievorrat zwar, das Energiemanagement verzeiht auch die dynamischen Antritte nicht oft.
Falls die Ladung trotzdem zur Neige geht, berechnet das serienmäßige Leaf-Navi telematisch den kürzesten Weg zur nächsten Ladestation.
Ab April steht der Leaf bei 18 speziell geschulten Nissan-Händlern in Deutschland. Das Warten auf den E-Nissan hat sich gelohnt, wenn man eine technologisch ausgereifte Vernunftlösung sucht, die alles bietet, was man von einem kompakten Elektroauto im Jahr 2012 erwarten kann. Dazu gehört auch der hohe Preis.
Fotos: Nissan, The Motorist Blog
Nissan Leaf
Antrieb: Elektromotor (Wechselstrom-Synchronmotor)
Typ: fünftürige Schrägheck-Kompaktlimousine
Leistung: 80 kW / 109 PS
Reichweite: 175 km
Höchstgeschwindigkeit: 145 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 11,9 s
Verbrauch (vorläufiger Wert): ca 2,37 l/100km (Angabe US-Umweltbehörde)
CO2-Emission (vorläufiger Wert): 0 g/km
Batterie: Lithium-Ionen
Ladezeit: 7 Stunden an 16 A / 230 V-Steckdose
Länge: 4.44 Meter
Breite: 1.77 Meter
Höhe: 1.54 Meter
Radstand: 2.69 Meter
Gewicht: 1.965 kg
Preis: ab 36.990 Euro
Verfügbarkeit: April 2011
Sitzplätze: 5
Fahrkultur: Land Rovers Jagdhütte in Berlin
Veröffentlicht: 27. Januar 2012 Einsortiert unter: Allgemein | Tags: Alte Münze, Berlin, Berlin-Mitte, Circleculture Gallery, Evoque, Land Rover, Lufthansa, Pop-up-Restaurant, Pret a Diner, Range Rover, Stefan Strumbel, Tim Raue, Vhils Schreibe einen Kommentar »Mercedes-Benz sponsort die Berliner Fashion Week, VW kooperiert mit dem MoMA in New York, Rupert Stadler von Audi sprach Anfang der Woche bei der DLD Conference – kaum ein Autohersteller, der auf eine Verlinkung zu Kunst, Szene und digitaler Boheme verzichtet.
Ein paar Nummern kleiner und dabei ziemlich sympathisch zeigt sich Land Rover derzeit in Berlin. Als Partner der Lufthansa unterstützt die britische Marke (mittlerweile in indischer Hand) das Pret a Diner „In the Mix“, ein bis Ende Februar geöffnetes Pop-Up-Restaurant in der Alten Münze in Berlin. Die preisgekrönte Idee: Ein temporäres Sterne-Restaurant öffnet für wenige Wochen in einer aufregenden Industrieumgebung.
Die Obergeschosse werden zeitgleich von der Circleculture Gallery bespielt. Die Höhepunkte hier: Stefan Strumbels Pop Art-Kuckucksuhren und Vhils‘ Merkel-Wandgemälde. Was dieses feingeistige Konzept mit Geländewagen zu tun hat? Nichts direkt, außer dass es einen urbanen Lebensstil ausdrückt, den die traditionsreiche Allradmarke allmählich auf sich transferieren möchte. Das passende Auto gibt es nun auch – sogar ohne 4×4-Antrieb.
Denn der Range Rover Evoque hat nur noch wenig mit dem historischen Feld-Wald-und-Wiesen-Image des Ur-Range Rovers zu tun. Dafür ist er ziemlich chic gestaltet. Was übrigens auch für das Pret a Diner-Interieur gilt: Mit seinen präparierten Vögeln, Fasanen und Mardern wirkt das Restaurant wie die innerstädtische Version einer Jagdhütte. So würde sie auch der Stammklientel von Range Rover gefallen. Und den Imagetransferkreislauf schließen. (Dass der noch vor 25 Jahren vis-a-vis am anderen Spreeufer residierende Staatsratsvorsitzende der DDR einen moosgrünen Range Rover (Foto: Stefan Thiele) zur Jagd benutzte, würde als Assoziation wohl zu weit gehen).
Für das Kulinarische ist Tim Raue verantwortlich, Berlins jüngster Starkoch. Auch wenn die Auslastung bei diesem Guerilla-Cooking bisher bei traumhaften 100 Prozent lag: Konzepte wie diese tragen sich kaum selbst. Für die Sponsoren hat das Engagement den entscheidenden Vorteil: Näher kommen sie an den vermeintlichen Kern der Hipsterszene Berlins nicht ran.
Für das Innendesign des Evoque hatte Land Rover sogar Victoria Beckham engagiert. Da ist die Investition ins Pret a Diner schon besser angelegt. Ende des Jahres wird die Münze wohl zu einem Investorenprojekt – ein Grund mehr, noch einmal vorbeizuschauen. Auch, weil die Gäste anschließend mit dem neuen Evoque nach Hause geshuttelt werden. Hinauf auf die wilden Höhen von Kreuz-, Schöne- und Prenzlauer Berg.
Fotos: Pret a Diner, Land Rover, Katrin Rodegast, Stefan Thiele, The Motorist Blog,
Testfahrt: MINI Countryman ALL4
Veröffentlicht: 17. Januar 2012 Einsortiert unter: Allgemein | Tags: ALL4, Allradantrieb, Cooper, Countryman, DSC, DTC, Fahrwerk, Jan Wilms, Kühtai, Lamellen-Kupplung, Mini, Offroad, SAV, SUV 1 Kommentar »In der ersten Hälfte des Winters mussten wir Schnee mit der dicken Lupe suchen. Erst gestern tröpfelte zum ersten Mal ein wenig Gefrorenes vom Berliner Himmel, auch in den alpinen Skigebieten liegt mittlerweile mehr als genug. Doch bis Mitte Dezember dominierte selbst auf über 2000 Metern ein entmutigendes Grünbraun.
Auch die Presseleute von MINI, die im Kühtai, dem höchsten österreichischen Wintersportrevier, den allradgetriebenen Countryman ALL4 vorführen wollten, bekamen da warme Füße. Pünktlich am Vorabend des Events bewiesen die Münchner ihr Gespür für die weiße Pracht. Während die Straßen um Innsbruck noch frühlingshaft erschienen, zeigte sich das Offroad-Gelände hoch oben in den Tiroler Bergen schneebedeckt.
So durfte der Countryman ALL4 demonstrieren, was er kann. Mit seiner – trotz höheren Aufbaus – immer noch überragenden Straßenlage bestätigt er die Qualitäten seines frontgetriebenen Bruders: Das Fahrwerk und die ab- und zuschaltbaren elektronischen Fahrhilfen sind erstklassig. Sie lassen das Auto bei fühlbarer Sportlichkeit immer komfortabel bleiben.
Mit seinem Allradantrieb punktet der 1380 Kilogramm schwere Countryman vor allem auf rutschigem Terrain: Bei eingeschalteter Stabilitätskontrolle (DSC) erlaubt das Auto dem Fahrer kaum, in den Grenzbereich vorzustoßen. Intelligent dosiert die Elektronik Gasannahme und Drehzahl, um in fast jeder Straßenlage schlupffrei zu agieren. Um zünftig zu driften, muss der Traktionskontrollenschalter (DTC) am Fuße der Mittelkonsole deaktiviert werden.
Das technische Herzstück des Allrad-Minis ist seine elektromagnetisch angesteuerte Lamellen-Kupplung, die die Antriebs- und Bremskräfte zwischen den Achsen und den Rädern verteilt. Sie ist in allen drei mit Allrad lieferbaren Modellen verbaut: Dem 1,6-l-Benziner Cooper S Countryman (184 Turbolader-PS, ab 28.000 € ), dem 1,6-l-Diesel Cooper D Countryman (112 PS, ab 25.900) und den 2,0-l-Diesel Cooper SD Countryman (143 PS, ab 28.900 €).
Im urigen Alpenland fällt auch die bauchige Karosserie nicht negativ auf. Trotz des fülligen Looks bietet er innen weniger Platz als ein VW Golf – dass sollte man wissen. Und zumindest hier, wo Schweinebraten und Kaiserschmarrn auf keiner Tageskarte fehlen, ist das optische Übergewicht in guter Gesellschaft.
Das Fazit: Seine kompakte Form und das großartige Fahrwerk erhalten das Mini-typische Gokart-Feeling – deshalb gibt es kaum ein Auto, das auf Schnee und Eis so viel Spaß macht. Und dank der elektronischen Helferlein konnte auch Rallye-Legende Rauno Aaltonen (Bild oben) die Tricks, mit denen er 1967 auf Mini Cooper die Rallye Monte Carlo gewann, in der Kiste lassen (ich habe ihn trotzdem ausgefragt, dazu in einem späteren Post mehr).
Fotos: MINI
Technische Daten:
MINI Cooper D Countryman ALL4
Leistung: 82 kW / 112 PS
Hubraum: 1.598 ccm
Max. Drehmoment: 270 Nm bei 1750 – 2250 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Verbrauch: 4,9 l/100 km (EU) CO2: 129 g/km
Preis: 26.000 Euro (ab März 2012)
MINI Cooper S Countryman ALL4
Leistung: 135 kW / 184 PS
Hubraum: 1.598 ccm
Max. Drehmoment: 240 Nm bei 1600 – 5000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h
Verbrauch: 6,7 l/100 km (EU) CO2: 157 g/km
Preis: 28.100 Euro (ab März 2012)
Testfahrt: Range Rover Evoque
Veröffentlicht: 9. Januar 2012 Einsortiert unter: Allgemein | Tags: Jan Wilms, Kompakt-SUV, Land Rover, Liverpool, Range Rover Evoque, snowdonia nationalpark, SUV, Wales, yellow submarine 1 Kommentar »Schon der erste Blick, der die Silhouette des Evoque streift, macht klar: Das neue und bislang kleinste Mitglied der ehrwürdigen Range Rover-Familie ist nicht nur Fahrzeug, sondern auch Designobjekt.
Die mutigen Linien sind jedoch kein Selbstzweck: Denn mit zwei Dieselmotoren (150 und 190 PS) und einem Benzinmotor (240 PS) fährt sich der Evoque in jeder Version ausgezeichnet motorisiert, auch Verarbeitung und Nutzwert sind Premium.
Wurden Land bzw. Range Rover bisher konstruiert, um in den nordenglischen Hügeln zu kraxeln, so richtet sich der Evoque konsequent nach dem Zeitgeist: Form geht vor Funktion, zumindest wird dies für einen Großteil des anvisierten Publikums gelten. Die größte Hürde für einen Kompakt-SUV wie dieses dürfte in der Praxis das Kopfsteinpflaster in den Gründerzeitvierteln werden. Deshalb gibt es den Evoque in der Basisversion auch ohne Allradantrieb.
Richtig sexy wird der Baby-Range aber erst, wenn alle vier Räder angetrieben werden, was ihn extrem geländegängig macht: Steile Hänge klettert er emsig hinauf, und für waghalsige Abfahrten im offenen Gelände hilft die Bergabfahrhilfe HDC. Mit den bei Land Rover zum Standard gehörenden Programmen der „Terrain Response“ soll der Evoque dazu Touren durch Matsch, Schnee, Sand und Eis meistern. Unsere Testfahrt führte vom Militärflughafen im walisischen Anglesey (für Bunte-Leser: da, wo Prince William stationiert ist) durch den Snowdonia Nationalpark (da, wo der höchste Berg Englands steht) bis in ein unterirdisches, wassergeflutetes Tunnelsystem von Liverpool (da, wo wir gehofft hatten, einem Yellow Submarine zu begegnen). Mehr Stock, Stein und Wasser geht in Großbritannien also kaum. Und der Evoque rollt und rollt, selbst wenn ihm die Pfütze bis zur Motorhaube steht. Das Geländefazit: Fahrprogramme, Böschungs- und Rampenwinkel sowie Wattiefe sind in dieser Klasse einmalig.
Der Evoque ist mit zwei Dieselmotoren (150/190 PS) und einem Benzinmotor (240 PS, nur mit Automatikgetriebe) erhältlich. Das Basismodell, der eD4 als 150-PS-Diesel mit „Pure“-Aussttatung und Vorderradantrieb, kostet als 5-Türer 33.100 Euro. Serienmäßig sind Klimaautomatik, Teilledersitze, Multifunktions-Lederlenkrad, Farbbildschirm. Für das Topmodell, ein 2,0-l-Benziner-Coupé mit 240 PS in der „Prestige“-Ausstattung, werden 49.900 Euro fällig. Selbst mit dem kleinsten Motor (2,2-Liter-Diesel mit 150 PS) ist der Range ausreichend motorisiert, nur die mäßigen Höchstgeschwindigkeiten (180-217 km/h) trüben das Bild ein wenig.
Und nun der fragwürdige Clou (oder sollte man es britische Exzentrik nennen?) des Evoque: Das dreitürige Coupé kostet rund tausend Euro mehr als der Fünftürer. Dafür erhält man einen einzigartig gestalteten Geländewagen, dessen Keilform bis zur Grenze des guten Komforts durchgezogen ist. Die Nachteile: Das Einsteigen auf die hintere Sitzbank gerät zur Turnübung und die Heckscheibe schrumpft durch die abfallende Dachlinie zu einem kleinen Schlitz. Die Erkenntnis: Schönheit ohne Leiden gibt es auch in der Autowelt nicht. Immerhin, wer Luxus mit Substanz sucht, wird vom Evoque nicht enttäuscht.
Fotos: Range Rover/The Motorist
Technische Daten:
Range Rover Evoque SD4 Diesel “Dynamic”, Schaltgetriebe
Leistung: 140 kW / 190 PS
Hubraum: 2.179 ccm
Max. Drehmoment: 420 Nm bei 1750 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Verbrauch: 5,2 l/100 km (EU) CO2: 149 g/km
Preis: 45.900 Euro (Baureihe startet bei 33.100 Euro)
Testfahrt: Toyota Verso-S
Veröffentlicht: 4. Dezember 2011 Einsortiert unter: Allgemein 2 Kommentare »Nach einer siebenjährigen Pause präsentierte Toyota Anfang des Jahres wieder einen Kleinwagen mit großem Transportvolumen. Dabei haben die Japaner das familienfreundliche Konzept des Minivans 1999 erfunden.
Große Autos mit kleinem Kofferraum gibt es zu viele – man denke nicht zuletzt an die alten BMW-Tourings, in die nur knapp zwei Bierkisten passten. Wer allerdings die umgekehrte Relation von Stauraum zu Wagengröße nachfragte, wurde mit kastigen Lieferwagen bedient. 1999 schien Toyota das Problem erkannt zu haben und baute mit dem Yaris Verso einen Kleinwagen mit einem Heck, das aus dem größeren C-Segment entliehen war. Das war, wie so viele vernünftige Dinge, nicht schön anzusehen, aber praktisch für alle, die viel transportieren müssen. Als lang erwarteter Nachfolger fuhr Anfang des Jahres der Verso-S vor: 3,99 m kurz, mit kleinem Wendekreis und downgesizten und damit sparsamen Motoren unter der Haube. Groß dimensioniert sind hier nur der Kopfraum im Fond und das Ladevolumen von 1388 Litern bei umgelegter Rückbank – das ist ein Wert, bei dem sogar der deutlich längere VW Golf passen muss. Doch es gibt noch mehr Attraktionen für Schlepp-, Pack- und Verstaufans: eine geteilte Rückbank, eine ebene Ladefläche und ein doppelter Gepäckboden.
Auf der Straße punktet der Verso-S mit recht gutem Handling. Dieses gute Gefühl beschränkt sich allerdings auf die Innenstadt, denn schon auf dem Weg in den Grenzbereich wird das Fahrwerk unpräzise und schaukelt den Wagen unangenehm auf. Offenbar weiß Toyota genau, wer den kleinen Packesel fahren wird: Menschen die ihre wertvolle Fracht weder schnellen Kurven noch dynamischen Überholmanövern aussetzen werden. Die Wahl des Motors ist dagegen unkompliziert, es gibt einen 1,33-l-Benziner mit 99 PS und optionaler Start-Stop-Automatik und einen 1,4-l-Turbodiesel mit 90 PS.
Mehr Möglichkeiten bieten die vier Ausstattungslinien, die üppigste namens „Club“ erhöht den Grundpreis um 3.350 Euro. Die dann mitgelieferten Extras können sich aber sehen lassen: Klimaautomatik, Multimediasystem mit Touchscreen, Rückfahrkamera (!), USB- und Bluetooth-Schnittstellen, dazu eine Google Local Search-Funktion, die per Smartphone online geschaltet werden kann. Leider war zum Testtermin noch nicht das Navi „Touch & Go“ verbaut. Es soll eine App integrieren, die die spritsparendste Route ausrechnet, erhältlich. Ob das funktioniert? Warten wir´s ab. Definitiv für gute Laune auch bei der Baggage in der zweiten Reihe sorgt das riesige Panoramadach aus Glas. Überhaupt punktet der Verso-S mit seinem Innenraum, in dem schöne und ordentlich verarbeitete Materialien dominieren. Und ein Leder-Sportlenkrad, das durch seine Griffigkeit zu einem sportlichen Fahrstil animieren könnte. Doch den leben wir lieber mit einem anderen Auto aus. Erst bringen wir unsere Ladung sicher ans Ziel.
Fotos: Toyota für The Motorist
Technische Daten:
Toyota Verso-S “Life”
Leistung: 73 kW / 99PS
Hubraum: 1333 ccm
Max. Drehmoment: 125 Nm bei 4000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
Verbrauch: 5,4 l/100 km (EU) CO2: 125 g/km (Werte für Modell mit Start-Stopp-Automatik)
Preis: 16.950 Euro Euro (Baureihe startet bei 14.950 Euro )
Testfahrt: Tesla Model S
Veröffentlicht: 9. Oktober 2011 Einsortiert unter: Allgemein | Tags: alternative Antriebe, Apple, Drehmoment, Elektroauto, Elektromobilität, Elon Musk, iPad, Jan Wilms, Silicon Valley, Tesla, Tesla Model S, Tesla Roadster 5 Kommentare »Mit dem 362 PS starken 5+2-Sitzer Model S baut Tesla Motors die erste elektrische Limousine der Autogeschichte.
Es war ein langer, weiter Weg ins Silicon Valley. Doch dank der exklusiven Einsichten in die Arbeit eines der aufregendsten Autohersteller der Welt haben sich die 40 Flug(hafen)stunden zwischen Berlin und San Francisco gelohnt: Tesla Motors zeigte 15 europäischen Journalisten sein neues Werk und sein neues Auto: Ein Vorserienmodell des Model S, der ersten elektrischen Limousine der Autogeschichte. Mit 362 PS, 5+2 Sitzen (zwei Kindersitze im Kofferraum) und einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern setzt das lautlose Gefährt neue Maßstäbe. Ab 2012 ist es in den USA zu einem Preis ab 57.400 US-Dollar erhältlich, ab Ende 2012 dann auch bei uns. Vor allem die Generation iPad wird sich in diesem Auto die Finger plattdrücken: Statt Schaltern und Reglern prangt ein 17-Zoll-Touchscreen (so groß wie zwei Tablet-Computer) in der Mittelkonsole. Über ihn vernetzt sich der Fahrer per Internet-Browser, Sprachsteuerung, Webradio und Google Maps mit seiner Umwelt. Ansonsten bietet der elegant designte Hecktriebler dank seines Drehmoments von 415 Nm ziemlich starke Fahrleistungen (5,6 Sekunden von 0 auf 97 km/h). Ab 2012 soll eine “Performance”-Version diesen Spurt sogar in unter 4,5 Sekunden verrichten – das wäre auf Porsche 911 Carrera- und BMW M5-Niveau. Mein Fazit: Eine grüne Alternative für die obere Mittelklasse, wenn man die Nachladung (ca. 1 Stunde pro Batteriefüllung bei Schnellladung) auf Langstrecken akzeptiert. Zwischen den Ladestationen entschädigt auf jeden Fall die superbe Straßenlage des Model S. Allerdings bin ich gespannt, wie sich dann ein Exemplar aus der im November beginnenden Serienproduktion fährt. Während eines Rundgangs durch die neue Tesla-Fabrik in Fremont konnte ich außerdem mit Tesla-Chef Elon Musk (Foto oben) sprechen: “Wir fühlen uns durch andere Hersteller, die jetzt auch E-Autos bauen, nicht unter Druck gesetzt”, sagte er: “Denn wir sind erst am Ziel, wenn die Technologie auch in bezahlbaren Kleinwagen verfügbar ist”. Weitere Infos und Bilder gibt es offline in den Druckausgaben von Automobil Revue (CH 5.10.11) und Süddeutsche Zeitung (D 10.11.11).
Technische Daten: Tesla Model S (Vorserienversion)
- Fließheck-Limousine, 5 Türen, 5+2 Sitze, Leergewicht 1735 kg
- Elektromotor, Leistung 270 kW (362 PS), max. Drehmoment, 415 Nm bei 0 bis 7000/min
- Batterien: Flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen Batterie (Kapazität 85 kWh), Flüssigkeitsgekühlter Elektromotor
- Fahrgestell: Aluminiumkarosserie
- Fahrwerk: Heckantrieb, Ein-Gang-Getriebe
- Maße: Länge: 4973 mm, Breite: 2189 mm, Höhe 1435 mm, Radstand 2960 mm
- Fahrwerte: Höchstgeschwindigkeit 209 km/h (abgeriegelt), 0 bis 97 km/h 5,6 s
- Reichweiten (je nach Batteriekonfiguration): 257, 370 und 480 Kilometer
- Preise (vorläufig): Ab 57.400 $
Erhältlich ab Sommer 2012 in USA, ab Ende 2012 in Europa
Fotos: Tesla Motors/ The Motorist



















































































