Fahrkultur: Detroit Crock City

Dass in Detroit, der ehemaligen Superschmiede der US-Autoindustrie nicht mehr viel los ist, weiß man. Doch wie schlimm es wirklich aussieht, wird erst langsam deutlich. In der vergangenen Woche erzählte mir z. B. noch Tesla Motors-Vize und Chefingenieur Gilbert Passin, dass sein Unternehmen in Detroit eine gigantische gebrauchte Presse kaufen konnte. Zum Preis von “pennies to the dollar”. Das heißt übersetzt: für weniger als zehn Prozent des Nennwerts. Auch die französischen Fotografen Ives Marchand und Romain Meffre unternahmen mit ihren Kameras eine Reise auf diesen Ground Zero der Autobranche. Das Fotobuch “Ruins of Detroit” (Steidl) zeigt in dramatischen Bildern: Für eine Zeit nach der Industrie schien es offenbar keine Pläne zu geben.



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